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2025-02-05

Sie wollen das Land


 

Treibsand klebt an den Ufern des Schweigens,

wer über den Fluss flieht, bleibt unerkannt.

Dabei betreten sie bekanntes Land,

das die Bewohner nicht so wollen, wie es da liegt.

Denn darnieder liegt es, die Wolken driften nicht fort.

Sie wollen keine Fremden auf dem Land,

sie wollen das Land.

<Chorus>

Treibsand und Schwerkraft,

das Wort Freiheit wiegt schwer,

zu schwer – und ohne Kraft

schreitet die Ohnmacht voran.

 

Macht und Ohnmacht - ungleiche Schwestern,

Spiegel von heute, bluttriefende Spiele von gestern,

bist du das gestrige Opfer,

bezeichne es nicht als Spiel. Regeln sind ausgesetzt.

Und neue finden, das mögen die Wenigsten, wesenlos

soll das Land bleiben, unfreies Land.

Sie wollen nur das Land.

<Chorus>

Treibsand und Schwerkraft,

nicht untergehen, nicht vergehen.

Der leichte Wind der Freiheit

will wehen. Er weht durch uns.

 

Treibsand an den hohen Klippen des Unrechts,

es hat sein staubiges Haupt erhoben aus dem Sand.

Wüstenklima in den Köpfen,

man kennt das Land – man hat es als ihres erkannt.

Doch ist nicht jedes Land niemandes Land? Keinland?

Soll das Land bleiben, freies Land.

Sie wollen nur das unfreie Land.

Soll das Land bleiben, unfreies Land.

Sie wollen nur das Land.

<Chorus>

Treibsand und Klippen,

nicht untergehen, nicht vergehen.

Der leichte Wind der Freiheit

will wehen. Er weht durch uns.

2024-06-12

ohne in blk gestreunt zu haben .....

mit zunehmendem alter & abnehmendem koerpergewicht kann ich mit unruhigem gewesen behaupten, dass ich fortan nach komplimenten & lobhudeleien phischen werde, so gut es nur geht. bescheidenheit ist vorbei, versteckspiel eh´, es soll die luft voll blei sein, wenn ich blieskastel unsicher mach. man möge meiner hoffart gefälligst reverenz erweisen, bittschön.

die haare um meine schnauze sind grau oder weiss, das kommt nicht vom essen. das kommt von den vielen jahren, die ich von hoffnung und unmut erfüllt verbrachte - wie ein altnazi in paraguay oder brasilien.  mir ist ein schiefer vergleich nurmehr lieber anstatt eines pfeilaufrechten mit bildung angefüllten bonmots. 

ehrli jez. 

die kommis sind perdu, macron hat sich ins rechte knie geschossen, in mimbach sollen 94 einwohner die a. f. f. e. n. (soll hoisen: andern-falls ferteidigt einer nazis)  gewählt haben, es gibt kaum noch vögel und/oder in-sekten - ausser, wenn man zu den jehov-zeugen ginge - was soll ich da noch in blieskastel!? 

 einen hoffnungsschimmer gibt es für mich: mimbach hat einen ortsrat, der zu 100 prozent von der spd gestellt wird. ist das was? ich als grüngesiebter viertel-vor-sechs-kommi (= kommichheitnedkommichnimmi) sage das, ehrli. ist dies nicht ein bollwerk gegen die a.  . . . ., die feixend und tirilierend wie preussens gloria durch die orte und parlamente zieht, selensky als kriegshetzer imprägniert & als gelackmeierten darstellt, wirhabengewonnen trijumfiert - mimbach hat einen spd-gesteuerten ortsrat. halleluja! 

ich wandere nach russland aus, da ist die welt noch in örning. die neurussische zarah leonid oleander wird mir schon mein revier zuweisen, irgenwo hinterm ural, kurz vor wladiwostok ...... freu mich schon auf den amurtiger, der trägt bereits längere zeit gestreiftes fell. 

jedenfalls, nach blk kriegen mich keine 10.000 blattläuse mehr rein! ich habe gesprochen.

zufällig erhalte ich gerade ne nachricht auf meiner buschtrommel, dass dies alles nur ein schlechter traum ist. den muss ich wohl velwechsert haben mit der letzten europawahl. werch ein illtum (e. j. verzeihe mir!)..........


blieskastel, nimm dir ein beispiel. bleib schwarz, die nacht kommt früh genug.

2024-05-23

Wenn heute Wahlsonntag in Europa (ähnlich wie 9. Juni) wäre

Gesetzt den Fall

Kleine Anfrage seitens meines von den Zeitläuften ausgefransten, wolfsschwänzigen Egos, das seine Art leider schon wieder bedroht sieht, an ein Stadtratsmitglied der Grünen im Rathaus Blieskastel ergab folgendes: sie haben (Stand: März 2024) (noch) leider keine Zeit gefunden, weil viele Beratungen, Sitzungen notwendig sind, die vorher, wegen ihrer großen Wichtigkeit, abgearbeitet gehören. Ante-portas-Faschismus ist gemeint, meine lieben Bliestaler, und die ungezählten Aufrufe zu Protestaktionen in ganz Deutschland gegen diese verpönten Unpaarhufer der Demokratie wurden somit mit einem Federwisch weggefegt (fragt sich nur, von welchem Vogel die Federn stammen).

Ein Plakat wurde, Wochen nach den gehäuften Protestaktionen gegen Rechts und Demonstrationen für die Werte der Demokratie in vielen deutschen Städten gegen den Rechtsextremismus, am Geländer zur Bliesbrücke in Blieskastel installiert, siehe Foto. Es gab keine Protestaktion gegen die Rechten, es gab keinen Zeitungsbericht über diese von den Stadtverwaltungen Gersheim und Blieskastel initiierte Aktion zu lesen.... das Plakat steht/hängt für sich.


Um was geht es?

Es geht um persönliche Stellungnahmen blieskasteler Politiker, Aufrufe, um die Vorbildfunktion einzelner oder mehrerer Persönlichkeiten, wenn sie denn mal das Maul - das ihrige - aufmachten. 
Offenherzige Wunscherfüllung eines anonym alternden und tief enttäuschten Stadttieres, das kein Mensch kennt - und hiermit öffentlich seine persönlich geprägte Anklage stellt. 
Wie gewohnt, wenn keiner zuhört, zusieht, zuspricht.

Nichts, außer dieser einmaligen Plakataktion, ist geschehen. Konrad Adenauer hat sich NICHT im Grab umgedreht. 
Müsste erst der dünne Gaze-Streifen zwischen S-, G- und C-Parteien, diesem liederlich-verhuschten, von feindlich-säuberlich getrenntem Partei-Streben gestalteten, politischen Dasein gefristeten, Blieskasteler Dörfler-Leben geprägten Gedanken, mit Häme und Wut bombardiert und metaphorisch gedacht in Schutt und Asche gelegt werden, dass irgendwer irgendwann antworten und sich äußern wird? 
Um eine - 
irgendeine, 
irgendeine aufrichtige und 
ehrlich gemeinte Reaktion in Form einer, zweier oder tausender öffentlicher Stellungnahmen zu Demokratieverständnis, Toleranz und Menschlichkeit in Blieskasteler Ratsstuben sowie in verschiedenen Outdoor-Ranges der Stadt hervorzubringen!? 

Die alten Majestätengeister in den Köpfen wichtiger Honoratioren sind bei weitem nicht ausgestorben - Demokratie ist (noch) nicht in diesen Köpfen angekommen. 
Wenn ich das Plakat so für mich lese, verstehe ich, was gemeint ist: Es darf keine in der Stadt geben - nie wieder Vielfalt ist jetzt (nicht mit einem ultramodernen hashtag getarnt, das schlüge dem Fass die Zahnkrone aus!).
Stadträte wie Bgm´s haben Wichtiges vorher zu erledigen. Und Plakatekleben ist verpönt.
Was soll und muss sich in Europa ändern? Soll sich was ändern?! Hat man - NACHher - noch Gelegenheit, Wichtigem nachzugehen, oder läuft einem die Zeit davon?

 Also mein Wolfs-Fazit lautet:
 Wenn sich in Blieskastel nix ändert vergeht viel Zeit.

Jaja, wer ein dickes Fell hat braucht kein Rückgrat mehr (mit meiner Ausnahme!). Aber darum geht´s ja nicht.

.... und was hat dies mit der anstehenden Europa-Wahl am 9. Juni 2024 zu tun?
Fortsetzung folgt

2024-02-06

Die bösartigste Berichterstattung der Welt

Was ist los, warum bin ich so unbeliebt in dieser Stadt? Blieskastel ist mimosisch veranlagt. Übersinnlich empfindlich - nicht empfindsam -  jedes Wort, geschrieben oder gesprochen, wiegt einhundert Zentner oder mehr. Und das Gesagte wird noch dreimal durch den Wolf gedreht - ha ha, habe ich gar nicht gemerkt. Wird man davon satt!?
Seht mich an, ich habe schon bessere Tage sehen dürfen, ich hatte schon mal mehr Schmalz auf der Hüfte. Macht mir aber nicht viel aus, wenn die Knochen rappeln bei jeder Bewegungsgelegenheit, macht das einiges mehr an Lärm aus. Und für diesen bin ich wahrlich zu haben. Blieskastel bräuchte auch mehr davon. Doch Schlafmützen wollen partout nicht gestört werden.
Vielleicht bin ich deswegen so unbeliebt.
Meine Visage ist ein Schwarz-Weiß-Foto. Immer und überall, Menschen mögen keine monochromen Sachen, ich schon.
Vorigen Montag - 5. feb - streunte ich wieder durch die City. Hatte natürlich ein paar Erwartungen in meinen Gehirnwindungen, sie sollte es eigentlich nicht geben, doch sie waren da.
Kurz und klar ausgedrückt: nichts, nicht die Bohne, nada hat sich geändert innerhalb dieser Mauern. Es lebe die Langeweile! Wenn nichts geschieht, dann passiert auch nix. 
Aber, was soll hier denn noch geschehen!?
Schlurfe ich über den Parkplatz am idyllisch gelegenen Rathaus und schlürfe anschließend meinen geliebten Cafe Creme in meinem neuerdings wieder anerkannten Lieblings-Cafe - traurig und resignierend. Habe mein Wanderoutfit dabei, so dass man mich leicht erkennen kann, aber Fehlanzeige! Der Rucksack schlenkert seine losen Gurte, mein italienischer Stetson schützt mich vor allzu neugierigen Blicken - die es nicht gibt. Falle dennoch auf, aber anders, wie ich es erhoffte. Bin kurz davor, für einen Bettler gehalten zu werden - bin ich ja auch, ich bettele darum, dass endlich irgendwelche Bürger aufstehen und ihre Meinung herausbrüllen! 
Ein winzig kleiner Trost: zwei Tische weiter sitzt ein alteingesessener Blieskasteler, den ich weitgehend ignoriere. Ist das ein Widerspruch in sich!? Er sieht mich ja nicht, wie es von mir gewohnt ist seit Jahren. Dann, ganz am Ende meines dortigen Aufenthaltes, wagt er sich doch hervor und wechselt ein paar Worte mit mir. 
Mit einigem Widerwillen antworte ich ihm. War es nur ein launiger Spuk am Montagvormittag? Ich lasse meine Antwort auf diese Frage zurück in dem Cafe. Ist auch besser so, der heutige Montag vergeht auf diese Weise.
 
 Später lande ich an der ungeliebten Bushaltestelle. Aber ein Gutes hat sie: es sind hier zahlreiche Leute, die auf ihren Bus warten, allesamt Menschen von außerhalb - und überwiegend junge Leute, Schüler meist. Hier fühle ich mich am wohlsten, unter jungen Leuten, weil sie in mir den Wanderer, den Streuner, den Observierer erkennen. Niemand redet mit mir. Meine wölfischen Augen unter dem Hut sind glühende kleine Kohlen, die nie ausgehen. `Da kommt noch was´, wollen sie sagen. Da kommt noch was, ich bin noch nicht am Ende .... Ja, stimmt - da kommt endlich mein Bus, ca. sieben Minuten zu spät. Käme er nicht aus Homburg, würde ich behaupten, er wäre ein waschechter Blieskastel-Bus. Wie man sich doch irren kann ....