Treibsand klebt an den Ufern des Schweigens,
wer über den Fluss flieht, bleibt unerkannt.
Dabei betreten sie bekanntes Land,
das die Bewohner nicht so wollen, wie es da liegt.
Denn darnieder liegt es, die Wolken driften nicht fort.
Sie wollen keine Fremden auf dem Land,
sie wollen das Land.
<Chorus>
Treibsand und Schwerkraft,
das Wort Freiheit wiegt schwer,
zu schwer – und ohne Kraft
schreitet die Ohnmacht voran.
Macht und Ohnmacht - ungleiche Schwestern,
Spiegel von heute, bluttriefende Spiele von gestern,
bist du das gestrige Opfer,
bezeichne es nicht als Spiel. Regeln sind ausgesetzt.
Und neue finden, das mögen die Wenigsten, wesenlos
soll das Land bleiben, unfreies Land.
Sie wollen nur das Land.
<Chorus>
Treibsand und Schwerkraft,
nicht untergehen, nicht vergehen.
Der leichte Wind der Freiheit
will wehen. Er weht durch uns.
Treibsand an den hohen Klippen des Unrechts,
es hat sein staubiges Haupt erhoben aus dem Sand.
Wüstenklima in den Köpfen,
man kennt das Land – man hat es als ihres erkannt.
Doch ist nicht jedes Land niemandes Land? Keinland?
Soll das Land bleiben, freies Land.
Sie wollen nur das unfreie Land.
Soll das Land bleiben, unfreies Land.
Sie wollen nur das Land.
<Chorus>
Treibsand und Klippen,
nicht untergehen, nicht vergehen.
Der leichte Wind der Freiheit
will wehen. Er weht durch uns.