EIN VOLLES HAUS im schloss, viele fans darunter, meist
weibliche, auch etliche junge leute - ein abend ganz nach meinem
geschmack, & Michael Marx einmal live alleine auf der buehne zu
erleben, das war schon vor jahren ein grosser wunsch von mir. nun ist er
gestern abend, am 12. januar 2012, in erfuellung gegangen. er stellte
seine erste solo-cd vor, mit sechs eigenkompositionen, den rest bildeten
gitarrenstuecke von Tommy Emanuel & David Qualey & so genannte
Klassiker aus dem jazzumfeld - georgia on my mind oder blue moon. in
diesem fruehherbst will er seine zweite solo-cd herausbringen, & sie
wird ausschliesslich seine eigenkompositionen beinhalten. die erste
solo-cd ist jedenfalls ein voller erfolg fuer ihn. seien wir gespannt
auf seine zweite.
mit
unwiderstehlichem charme & seinem typischen, augenzwinkernden
understatement behauptete er kurz vor der pause, dass er im zweiten teil
stets schlechter drauf waere - aber das war nur eine tiefe
untertreibung (was wunder, das konzert fand schliesslich in einem keller
statt). sein gitarrenspiel war brillant wie immer, songs wie you´ve got
a friend oder wonderful tonight gehoeren zum schoensten, was die
popmusik der siebziger jahre hervorgebracht hat, unbedingt hoerenswert
& vollkommen zeitlos. marx´ gitarrensoli sind hochmelodisch, &
er singt so, wie er spielt - & er spielt so, wie er singt.
wem
das nun genug gebauchpinselei ist, der hoere sich gefaelligst seine cd
"saitenwende" an, fuer mich eine der schoensten folkgitarren-cds der
letzten jahre.
Phil Sutaio möchte Sie auf eine interessante Reise mitnehmen. In unregelmäßigen Abständen wird über Zustände & Umstände berichtet, zwar aus vollkommen individueller Sicht, wie es sich gehört, & manches Mal völlig verzweifelt & ungerecht, parteiisch &/oder freiheitssüchtig. Aber mit gewissenhafter & hartherziger Ehrlichkeit verknüpft, die über alle Zweifel erhaben sein will - sich dennoch nur in Spöttereien manifestiert. Auf gehts, zu den Sternen ......!
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