Die Hure des Bliestals
Offenarmig verschenkst du deine leidige Gunst an
jeden Faschisten, der sein Begehr
auf diese – demokratisch beglaubigte - Weise preisgibt.
Geld stinkt nicht, heißt es bekanntermaßen,
aber du schon, auch, wenn du keines bist.
Die braune Vergangenheit hat dich eingeholt,
sie hat bloß die Farbe gewechselt,
wohl ein neuer Zuhälter!? Die Creme de la Creme?
Der Blaumann der braunen Wollust!?
Ich verachte deine Zukunft, deine Gegenwart,
und die Vergangenheit noch viel mehr.
Ich verachte dich, weil sich die Dummheit
in deinen Häusern und Straßen wohlfühlt.
Es sind nur Ruinen, Ruinen der Vergangenheit,
die du hochleben lässt.
Ich verachte deine zahlreichen, kleingeistigen Bürger,
deren Geschichte nicht die meine ist und nie sein wird!
Ihre alltäglichen Wegelagerer, die nicht offen sind,
die die Freiheit stehlen, weil sie nichts
anderes können. Die nicht denken wollen.
O ja – ich verachte sie.
Auch die über siebzig Prozent der Wähler,
die demokratisch wählten, möchte ich – MUSS ich - erwähnen.
Leider geschieht es unter einer Überschrift,
mit der alles gesagt sein soll, was ich von
deinen Faschisten halte.
Diese siebzig Prozent und mehr haben demokratisch
gedacht und gehandelt, mein Dank an sie.
Und mein demokratisches Denken wie Handeln gebe ich dazu.