Würde er - US-Präsident Trump - nur eingehen. Nämlich in die Geschichte, dort, wo er hingehört. Doch er ist noch da und aktiv, auf seine Lesart, natürlich.
Was daran ist "natürlich", werden Sie fragen. Als junger, unerfahrener Mann verfluchte ich einst Nixon wegen seiner Vietnamkrieg-Vorgehensweise, Watergate wurde sein "Waterloo", es konnte endlich aufgeatmet werden, als er 1974 die Bühne Washington verließ.
Ist er ein Wiedergänger!?
Wäre ich abergläubisch, man könnte es beinahe glauben. Welch ein Glück die Weltgeschichte doch hat, er ist es nicht!
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Trump will mit allen Mitteln an der Macht bleiben, die (schlechten) Zeichen sind nicht zu übersehen. Er verdreht seinen eigenen Leuten die Tatsachen, macht eine grausig-grossartige Show aus jeder seiner Handlungen und Nichthandlungen, seine Kopfnicker (Kopf-Nigger???) sehen zu und heischen ihm Beifall - durch monotones Kopfnicken. Welch ein Spaß, welch ein Vergnügen er doch verbreiten kann! Es sollte mir und Anderen nicht schlecht werden bei dem Anblick - Doch es wird mir übel, speiübel bei dem Gedanken, dass sie zukünftig noch mehr mit dem Kopf wackeln dürfen.
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Wie denken andere Menschen darüber, die die letzten fünfzig Jahre USA/Europa/Deutschland erleben durften, warum finde ich es so entsetzlich, in dieser Zeit, 2020, zu leben!? Hat es nicht schon schlimmere Katastrophen gegeben, die viel mehr Schaden angerichtet haben als die jetzigen? Man müßte maßlos übertreiben, wollte man Trumps vier Jahre an der jüngeren Geschichte messen. An Peinlichkeiten ist unsere Gegenwart nicht arm und kaum zu überbieten.
Trump wird sich noch selbst übertreffen.
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