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2014-12-15

Blieskastel mon amour - 2. Teil -

Etwas sentimental klingt es wohl, wenn ich hier behaupte, es gäbe nur eine einzige Heimatstätte für mich, das stimmt so nicht, ich zähle viele Orte zu meiner Heimat, jedenfalls hier im Bliestal. Manche sind lediglich in der Vergangenheit auffindbar, wenn Zeit überhaupt eine Heimat sein kann.
Ich weiss, viele meiner Leser werden diesen Gedanken noch nicht so intensiv verfolgen wie ich es tue, aber dennoch will ich es aussprechen: Ich werde hier in diesem Dorf einmal sterben und womöglich auf dem hiesigen Friedhof begraben werden. Was ich jedoch in den letzten Monaten ablehne, denn ich wünsche mir, dass meine Asche unter meinem Nussbaum im Garten des elterlichen Hauses begraben oder in die Blies gestreut wird.

Ein frommer Wunsch!?
 Weit davon entfernt, fromm zu sein, oder es im Alter zu werden, lehne ich es auch ab, darüber zu diskutieren, welches nun die richtige Bestattungssitte ist. Sie liegen allesamt richtig. Nur der Pomp und die falsche Rührseligkeit sollten aussen vor bleiben. Und der heilige Staat mit seinen Beerdigungsrichtlinien, einer kleinen, aber feinen Geldquelle von jeher.Die nach 25 Jahren die Gräber schänden, indem sie "aufgelassen" werden, um Platz für neue Tote zu machen. Mit kirchlichen Weihen wird man begraben und mit friedhofsamtlichen Würdelosigkeiten wird man, was noch von einem übrig ist, ausgegraben und beiseite gelegt. Ist das "die EWIGE Ruhe?




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