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2012-11-20

WIR HA`M NIX ZU VERBERGEN

- Wie der Citywolf zu neuen freunden kam -


eigentlich ein grund zum jubeln: in der city blieskastel an der blies kann es sein, dass es da kraeftig rumort - & einigen leutchen scheint ein kronleuchter aufgegangen zu sein, indem sie bemerken, dass die zeit nicht stille steht, auch nicht kurz vor weihnachten.
mein schleichendes gemuet auf vier pfoten ist dankbar dafuer, kommt doch jetzt endlich ein stein ins rollen, der zug faehrt ab, das flugzeug ist endlich in der luft - hoehenfluege kann man allerdings nicht sofort erwarten. Ich spreche von einer neuen aufbruchsstimmung, die ich gestern & vorgestern bemerkt haben will unter den bewohnern dieser kleinstadt im suedoestlichen saarland, hart an der grenze zu frankreich & rheinland-pfalz........
am anfang war das feuer - eigentlich war´s lediglich der ungoettliche funke aus einem kleinen pyritstein, der das feuer entfachte, aber es ist ein funke, ein gedankenblitz, der tausende von ideen mit sich ziehen kann, wenn - ja, wenn darauf reagiert  & entsprechend gehandelt wird.
mein gesuelze hat nix mit den parteiabgruenden zu tun, die hier vorherrschen, genau wie anderswo auch, es hat auch nix mit den juengsten stadtrats-entzugsentgleisungen ueber die geplante windkraftanlage/n zu tun. der heilsame wind weht von ueberall her, & er bringt uns was schoenes mit: frische. frischen wind, keinen eiskalten von rechts, links, oben oder unten. wie gut, dass parteien keinen einfluss auf die windrichtung haben koennen. das besorgen wir in zukunft selbst.

wir, das ist die "offene gesellschaft der woelfe & laemmer", die es sich zur aufgabe macht, die hier herrschenden zustaende, umstaende & missstaende im keim zu ersticken & neue wege des zusammenlebens von (stadt-)woelfen & laemmern aufzuzeigen. in meiner funktion als oberster stadtstreuner im wolfspelz habe ich die selbstgewaehlte aufgabe uebernommen, dieser gesellschaft mit rat & tat beizustehen & ihre impulse, zielsetzungen, vorgaben, kritiken, anklagen, tribunale & rituale zu kommentieren & zu verbreiten.
meine kritiker werden sich nun allerdings ins faeustchen respektive lammklau-chen lachen ob der tatsache, dass ich nun vollkommen domestiziert & zivilisiert wirke & mein raubtiergebiss am stadttor zur bliesmetropole abgegeben habe - aber mitnichten, meine damen & herren! der stadtwolf lenkt sein augenmerk nur etwas mehr noch auf die strassen dieser wunderbaren stadt & laesst seinem scharfen gehoer freien lauf ob der tatsache, dass es in diesem ort auch noch leute geben koennte, die ihre gedanken offen zur diskussion stellen wollen - fragen zu den belangen von laemmern & woelfen werden registriert & veroeffentlicht werden. damit soll erreicht werden, dass die administration dieser stadt keinerlei sedierungsmissbrauch unterliegt, es soll eine aufgeweckte, gespannte & lebendige administration in zukunft geben, die auch fragen der laemmer beantwortet & auch reagiert. letzteres waere ja schon an sich ein erdrutsch an fortschritt, nicht nur jener an der stadtmauer, wie vor monaten geschehen.
& ich kann in diesem moment die frohe botschaft verkuenden, dass es die leute, bei denen ich solche guten eigenschaften erhoffte, tatsaechlich auch gibt!!! sie haben sich gefunden & wollen sich artikulieren - & der stadtwolf ist dabei!!!!!
zwar verwundet die zeit alle heiler, aber in diesem fall scheint eine verzoegerung vonstatten gegangen zu sein. als stadtwolf lebt man in einem besonderen zeitmass, das mitunter keinen aufschub duldet. in dem fall haetten meine kritiker recht, wenn ich sage, ich bin etwas sanfter & geduldiger geworden. aber mein raubtiergebiss gehoert immer noch mir.
 

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