zum abschluss der reihe im schloesschenkeller/orangerie, blieskastel, die zu loben ich bisher immer bereit war, musste ich gestern abend, 26. april 2012, eine bittere pille schlucken. nun gut, das thema, serge gainsbourg & seine musik, ist auch nicht gerade mein fall, aber man kommt kaum an diesem eingebildeten pariser vorbei, moechte ich mal betonen, fast wie bei napoleon, aber den kann ich wenigstens noch zaehneknirschend bewundern - wem ich eine lanze brechen moechte & der wirklich der heimliche star des abends war, ist guido allgeier an der gitarre, den ich von verschiedenen formationen her kenne - gerd heger, der interpret der gainsbourg-texte, ist ein bekannter moderator beim saarlaendischen rundfunk - mir ist er nicht bekannt gewesen, aber ich bin immer neugierig auf unbekannte leute, die interessante musik machen koennen.
bis jetzt.
wenn ich mir immer noch wuensche, dass ein paar ganz junge leutchen aus dem gleichen grund, naemlich musikalische neugier, hier in der orangerie den interpreten lauschen, so muss ich jetzt retirieren: bleibt zuhause, mädels & jungs, ihr habt nix versaeumt. ausser der gitarrenarbeit vielleicht. die texte waren o. k. in ihrer original-nahen uebersetzung, daran lag´s sicher nicht.
woran lag´s dann????
das ist die grosse frage, die mich seit gestern abend nicht mehr loslaesst. der rote bordeaux schmeckte vorzueglich, meine begleiterin war gutgelaunt & hochkonzentriert, spaeter kam noch die kulturdezernentin brigitte rinderle zu uns an den tisch, herz, was willst du mehr!? mir gefiel selbst das riesige plakat des films ueber serge gainsbourg, das die etwas kahl ausgestattete orangerie an diesem abend lakonisch aber gut akzentuierte. ausser der excellenten gitarrenarbeit, ich kann es nur nochmal wiederholen, gab es sonst keine akzente. radiolife ist eben nicht gleich live in concert. der enttaeuschendste abend in der orangerie respektive schloesschenkeller seit undenklichen zeiten - jedenfalls fuer mich. C´est tout, mes amis.
Phil Sutaio möchte Sie auf eine interessante Reise mitnehmen. In unregelmäßigen Abständen wird über Zustände & Umstände berichtet, zwar aus vollkommen individueller Sicht, wie es sich gehört, & manches Mal völlig verzweifelt & ungerecht, parteiisch &/oder freiheitssüchtig. Aber mit gewissenhafter & hartherziger Ehrlichkeit verknüpft, die über alle Zweifel erhaben sein will - sich dennoch nur in Spöttereien manifestiert. Auf gehts, zu den Sternen ......!
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