Liebste, lass uns versinken in
Einer einzigen Umarmung, dabei
das gesamte Bliestal umfassend,
zeigen wir Erbarmen mit dem Fluss!
Liebste, lass uns nicht gedenken
vergangener Freuden und Leid,
lass uns Gehör dem Schweigen schenken,
wir haben es bisher nie versucht.
Tun wir das noch Ungetane
lassen wir passieren das Ungeschehene,
verlangen wir kein anerkanntes Visum, vom
Unbekannten sichten wir das nie gesehene.
Ich weiß, ich erreiche dich nicht,
die Grenze zu dir hast du geschlossen.
Aber es ist noch dasselbe Land,
das du bewohnt hast – es ist mir bekannt.
Es ist noch derselbe große Garten, den
meine Hände schufen, dich zu erfreuen.
Nur manche Bäume sind nicht dieselben,
unbekannte Blätter mögen mich scheuen.
Doch es ist dein wunderbarer Garten,
ich erkenne ihn wieder in jedem Lied,
das ich in Gedanken für dich singe.
Ich bringe dir diese Bilder gerne mit.
In jeder Strophe, in jedem Refrain,
sei er noch so absonderlich im Reim!
Da bewege ich mich auf bekanntem Terrain,
lege in jeden Vers einen ergiebigen Keim.
Liebste, lass uns versinken in
einer einzigen Umarmung, dabei
das gesamte Bliestal umfassend,
zeigen wir Erbarmen mit dem großen Fluss!
Tun wir das noch Ungetane
lassen wir passieren das Ungeschehene,
verlangen wir kein anerkanntes Visum,
vom Unbekannten sichten wir das nie gesehene.
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