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2025-01-25

Ein Januargedicht

Nicht nach China           <Für meine Lebensgefährtin>

 

Nicht nach China zieht es mich,

eher in die Mongolei.

Gehst du mit mir dorthin,

dann sind wir schon zwei.

Lass uns rasch verschwinden,

wie aus einem einzigen Leben,

beide haben wir Erinnerung an früher -

du davor – und ich daneben.

 

Nicht nach China zieht es mich,

doch der Osten ist so weit.

Deutschland ließe ich so gern im Stich,

du und ich wären für immer frei.

Mit den Flügeln eines Drachen

Kämen wir sehr schnell voran.

Wir würden traurig sein und lachen,

du davor – und ich direkt nebenan.

       Was mag die Illusion nur

       mit uns machen?

       Ich muss schon jetzt

       darüber lachen,

       später werde ich es

       wahrscheinlich nie mehr.

       Von uns bleibt keine Spur.

 

Nicht nach China zieht es mich,

in Indien ist

höchstwahrscheinlich noch ein Platz,

wo wir uns ausruhen könnten.

Mit den Flügeln eines Drachen

Kämen wir sehr schnell voran.

Wir würden traurig sein und lachen,

du davor – und ich direkt nebenan.

       Was mag die Illusion nur

       Mit uns machen?

       Von uns bleibt doch keine Spur.

 

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