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2023-11-29

Warum traurig sein!?

Warum traurig sein, die Freude bleibt trotzdem aus!?

   Neuerdings bin ich des öfteren am blk Busbahnhof zugange, dem Nadelöhr blieskastlerischer Weltoffenheit - nicht ganz freiwillig, meine zunehmend betagter werdende gesundheit zwingt mich dazu, da hinzugehen, mit den teils unfreundlichen, teils zuvorkommenden Busfahrern zu plaudern, um von A nach B zu kommen.
Unter anderem, aber über das "andere" möchte ich nicht sprechen. Ich sehe es gern, wenn sich etwas ändert, ver-ändert, die Gestalt wechselt. Neuer Wein in alten ..... - ach, was! Alte Floskeln sind nicht totzukriegen, das hat man nun von der eigenen Sprache, dass sie sich schlecht ändert. Sogar das Schlechte in unserer derzeitigen Lage in Deutschland/Euro-Land ändert sich schlecht. So dachte man früher einmal über den Begriff "Fortschritt" nach. Ist mittlerweile auch überholt.
Nur der Personalbestand am blk Busbahnhof ändert sich, mählich, aber immerhin .....  Ich bemerke etwas Besonderes - die Klassifizierung der verschiedenen Gruppen veränderte sich, im wahrsten Sinne geografisch - mikrogeografisch sozusagen: Hier der so genannte Bodensatz in der Bevölkerung, sprich: Leute, die keinen anderen Ausweg und/oder Ort wissen, wo sie sich unterhalten und betrinken sollen. Da die verschiedenartigsten Zuwanderer oder deren jugendlichen Nachkommen, die Mehrzahl derer, die noch keinen Führerschein geschweige denn ein Fahrzeug besitzen.
Mit dem selbstgewählten Begriff "Bodensatz" will ich auf keinen Fall bestimmte Leute  diskreditieren, geschweige denn, diskriminieren - damit meine ich bestimmte Bevölkerungsgruppen, die noch vor wenigen Jahren sich keineswegs schämten, auf dem blanken Boden oder Mauervorsprüngen zu sitzen, mitten in dieser kultivierten Stadtlandschaft, und auf irgendetwas gewartet haben. Was deren Wartezeit, genauer betrachtet, bedingt haben mag, sei dahingestellt.  Stadtwölfe sind nur neugierig, wenn es etwas zu essen gibt.
Es gibt auch einen Kiosk, der überwiegend Getränke verkauft. 

Der Stadtwolf trinkt nicht mehr - nur Wasser aus Pfützen, wenn´s geregnet hat. Er frisst weniger Fleisch, denn er ist daran gewöhnt, frisch gerissene Nahrungsteile zu sich zu nehmen, im Gegensatz zu dem abgestandenen Aas, das für gewöhnlich in den Discounterzentren angeboten wird - und Menschenmassen geht er vorsichtig äugend aus dem Weg. Denn es sind raue Gesellen unterwegs, die einem alternden Raubtier liebend gern auf den Schwanz treten wollen, aus reiner Boshaftigkeit, versteht sich.
Es ist ein falsches Paradoxon, wollte ich behaupten, zu früheren Zeiten mit Vorliebe ganz bestimmten blieskasteler Honoratioren auf den Schlips getreten zu haben. Dennoch, es ist noch lange nicht vorbei!


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