wie´s der kuckuck so will: in der geschlossenen anstalt namens "blieskastel, innenstadt" ist der teufel los. vor allem sonntags, wenn nix besonderes los ist, kumulieren sich hier die besucherzahlen zu einem beinahe dreistelligen wolkenhaufen. es fehlt nur noch, dass es besucherzahlen regnet, verhangen genug ist der himmel schließlich. & das kuriose dabei: einheimische findet & sieht man kaum auf den Straßen, die die stadt bedeuten, sprich: von-der-leyen_ & kardinal-wendel_ - wo sind sie abgeblieben? haben sie sich allesamt fortbegeben, nach zweibrücken etwa oder nach homburg?
der herkulesbrunnen schweigt, was er sehr oft tut, vielleicht weiss der hellenische halbgott auch keinen besseren rat - er lässt sein wasser weiterhin vor sich herplätschern. wie gewohnt. nix neues.
die eisverkäufer - zwei an der zahl, nur wenige meter voneinander entfernt - profitieren allemal vom ansturm von sonntäglichen gästen, familien mit ihren kleinen kindern, ältere paare & passanten - die sträßchen wirken beinahe so belebt wie bei einer mitternächtlichen rushhour an einem regnerischen novemberwochenende.
gut dem dinge, wolle man sagen, nein, flüstern - denn die heilige stimmung zu dieser stunde, es geht auf halb drei zu, läßt viele passanten ehrfürchtig verstummen. nur das helle kinderlachen & -gequietsche stört die ruhe. "ruhe sanft in der aufkeimenden normalität", raunt eine stimme von irgendwo her. kommt noch etwas nach!?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen