Stimmt es, dass Eigenreklame stinkt?!
Ist ja vermessen, was ich da tue: die Werbetrommel rühren für mein neuestes musikalisches Werk, das erst noch erscheinen wird, wieder eine Homerecording-CD, wieder das Layout selbst fabriziert, die Musik auf den beiden CDs hat sich wenig nur verändert - Es wird seit etwa einem Jahr mit offenen Stimmungen experimentiert. & prompt habe ich mich in die Open C-Stimmung verguckt. Sie klingt nämlich auf der 12saitigen Gitarre am besten. & mein (neuer) Produzent hat mich durchgewinkt mit diesen neumodischen Firlefanz-Klangorgien, sein Lieblingskind ist die 12saitige - & die noch von mir gespielt - ja nicht gerade! Trotz alledem überraschte er mich - Er spielt nämlich manchmal den elektrischen Bass, die akustische Gitarre & ein wenig Perkussioninstrumente aus meiner Eigenbau-Schmiede. Braver Junge!
Dreiundzwanzig Songs (23!) haben´s auf die CDs geschafft, alle in einem ganz bestimmten Rahmenthema gehalten: dem Ersten Weltkrieg.
Ob´s jemanden interessiert, ist mir eigentlich egal, es war mir ein Bedürfnis, mich über die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts auszulassen. Keine Sorge, eine Fortsetzung, den 2. WK betreffend, wird´s auf keinen Fall geben. & die Songs analysieren, das werde ich schon mal gar nicht, das überlasse ich den Hörern, falls es welche geben sollte.
& hier ist es wieder, das alte Dilemma, in dem ich noch immer stecke: Wie soll ich die Songs bekannt machen, wenn ich nicht auftrete? Es wird definitiv keine Auftritte geben, weil es für mich in Blieskastel keine Auftrittsmöglichkeiten gibt. Wer will schon stinklangweilige Selbstquäler-Lieder eines einzelbrötlerischen, einsamen Schwarzstorches oder die poetischen Ergüsse über Kaiser Wilhelm´s blinden Eifer hören!?
Aber ich liebe die Texte - & die Musik, die stellenweise ganz schön rockig klingt, ein Novum in meinem amateurlichen Werk. Die Aufnahmequalität lässt ein wenig zu wünschen übrig, aber was will ich machen, ich kann mir kein Profistudio leisten. Ich kann mir nicht mal ein Stereo-Mikrofon leisten, aber tricksen kann ich mit meinem kleinen Recorder! &, Hauptsache, die Tracks kommen sauber rüber. Hoffe ich wenigstens.
Momentan bin ich kurz vorm Ziel angelangt, es sind mehr als achtzehn Songs im Kasten, nach einer langen, langen Pause in diesem Jahr, deren Grund ich völlig vergessen habe, nehme ich wieder seit zwei Wochen auf & mische & fummele & trickse wie verrückt am & mit dem Notebook herum, damit die Songs klingen. Seit ein paar Jahren habe ich zwei gute Audio-Bearbeitungsprogramme installiert.
& sie klingen! Darauf gebe ich Brief & Siegel.
Aller Voraussicht nach wird die Doppel-CD am 16. Februar 2016 in Blieskastel erscheinen, in einem kleinen, aber feinen Laden am Schlangenbrunnen, "ETAGERES" heisst er. Der Betreiber hat schon im vorigen Jahr meine vorletzte CD vertrieben.
Vielleicht kann ich sie auch noch weiter vorne, in der City, in einem weiteren Geschäft unterbringen, doch das ist noch nicht sicher. In Blieskastel fehlt ein richtiger hipper Plattenladen, n´est-ce pas?
Nun, bis zum Februar sind es noch einige Wochen, aber die brauche ich, meine Arbeit ist noch nicht zu Ende. Es können noch einige Überraschungen kommen, die ich heute ja noch nicht wissen kann!
Für mich bedeutet es ein langgehegter Herzenswunsch, der in Erfüllung geht, wenn die Platte (sorry: Doppel-CD) erscheint.
NACHTRAG VOM 02. März 2016 ______
Ja ja, es stimmt, die Doppel-CD ist gestern herausgekommen, sie wird von einem kleinen, aber feinen Laden, der Etageres, vertrieben. Ich freue mich, vielleicht kauft sie auch hie und da jemand. Von meiner vorigen CD wurden drei (!) Exemplare verkauft, auch im selben Laden. Lange Zeit war ich überaus enttäuscht und geschockt dazu - aber es legte sich.
Vielleicht hat diese Do-CD ein besseres Schicksal verdient, ich muss die Werbetrommel gehörig rühren, bis jemand auf sie aufmerksam wird.
Dies teile ich der Welt mit, ein gänzlich vollkommen unbekannter Songschreiber hat ´ne eigene CD herausgebracht, in Homerecording-Qualität, mit all meinen Kenntnissen und Fähigkeiten der Studio-Aufnahmetechnik, die drei Mikrofone, zwei Softwareprogramme und viel Arbeit an den Instrumenten und dem Computer beinhalten, aber jetzt ist es geschafft, die Platte ist draussen.............
Phil Sutaio möchte Sie auf eine interessante Reise mitnehmen. In unregelmäßigen Abständen wird über Zustände & Umstände berichtet, zwar aus vollkommen individueller Sicht, wie es sich gehört, & manches Mal völlig verzweifelt & ungerecht, parteiisch &/oder freiheitssüchtig. Aber mit gewissenhafter & hartherziger Ehrlichkeit verknüpft, die über alle Zweifel erhaben sein will - sich dennoch nur in Spöttereien manifestiert. Auf gehts, zu den Sternen ......!
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