meine schreibkrise in sachen songschreiben/komponieren scheint vorueber zu sein - es darf wieder gelacht werden in bethlehems stall.
die zehn lieder fuer meine naechste homerecording-session stehen zu 7 zehntel - ich betrete neue pfade mit diesen aufnahmen, zum ersten mal werden meine songs voll digital aufgenommen, meine homerecordings machen sich. & die musikalische entwicklung wohl auch. es tut gut, nach all diesen querelen, die zu nichts fuehrten, endlich wieder zu arbeiten, zu arbeiten & zu arbeiten. nie wieder werde ich alte "freunde" zum musizieren bewegen - eine erfahrung, die ich machen musste, sonst waere mein groll auf gewisse musiker aus meinem wohnort nicht so schnell geschwunden. ob´s eine sutaio-band in naechster zukunft geben wird, ist voellig offen. manchmal kann ich mich noch mit dem gedanken anfreunden, aber meistens steht mir der blanke horror ins gesicht, wenn ich auch nur einen einzigen gedanken daran verschwende, wieder mit anderen musikern arbeiten zu wollen. vielleicht bin ich ein dillettant, aber es gibt noch weitere neben mir, das habe ich am eigenen leib erfahren muessen.
ich weiss nur eines: die aufnahmen werden sorgfältiger bearbeitet werden, vor einigen jahren konnte ich das noch nicht, ein cassettenrecorder gibt nicht viel her. auch habe ich jetzt vier mikrofone zur verfuegung, aber mein augenmerk liegt vollkommen auf der software, die ich mir angeschafft habe, ein superding, muss ich sagen. ich werde mich in zukunft bemuehen, mehr instrumente einzusetzen, alles, was ich habe & kann. auch meine kenntnisse im jazz haben sich etwas gebessert. wird auch wohl zeit, ich werde naechstes jahr sechzig jahre alt. da haben andere eine karriere hinter sich.
ich habe meine immer vor mir, mein ganzes schubladen-schreiberling-leben hindurch. & die alten vorbilder sind auch weg, nicht vergessen, aber weg, aus meinem einflussbereich - vielleicht noch indirekt, im hinterstuebchen. aber es geht ohne sie besser voran. ob ich damit einen blumentopf gewinnen kann!? eher ein mauerbluemchen, denke ich.
wie die cd heissen wird, verrate ich noch nicht, nur so viel: der titelsong ist eine art liebeslied, eine grosse metapher, die hoffentlich verstanden wird von einem aussenstehenden.
& meinen hang zum surrealismus lasse ich auch raus. den song, den ich meine, verstehe ich selbst nicht ganz, er hat ganz, ganz versteckt etwas mit zorn & wut zu tun - der rest? liebeslieder, ein lied ueber toleranz & bruederlichkeit, ironisches ueber frauen & beziehungen mit diesen - & ein ironischer blues. that´s it. fast alle meine alten themen sind wieder versammelt, kann´s nicht lassen. es taete gut, diese lieder unter die leute zu bringen, sie zu gehoer zu bringen, vielleicht wuerde es zum verstaendnis meiner schreiberei etwas mehr beitragen ..........
Phil Sutaio möchte Sie auf eine interessante Reise mitnehmen. In unregelmäßigen Abständen wird über Zustände & Umstände berichtet, zwar aus vollkommen individueller Sicht, wie es sich gehört, & manches Mal völlig verzweifelt & ungerecht, parteiisch &/oder freiheitssüchtig. Aber mit gewissenhafter & hartherziger Ehrlichkeit verknüpft, die über alle Zweifel erhaben sein will - sich dennoch nur in Spöttereien manifestiert. Auf gehts, zu den Sternen ......!
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