ich singe ein tralala und tanze ein hopsassa - und fertig ist das lied. oder so: ich singe ein nichts & spiele ein neant (le neant = das Nichts, franz., mit accent egue auf dem e, leider hier nicht moeglich zu schreiben). & dann fehlt nur noch eine gute melodie, die genau das nicht rueberbringt, was ich eigentlich sagen will. & fertig ist der song!?
mitnichten.
wo bleibt die inspiration, der kick, der diesen song zu einem besonderen kleinod macht? er ist eher ein kein-od geworden. also nochmal von vorne, das ganze, die welt wartet schliesslich darauf, dass ein neues lied um die welt geht.
es braeuchte ja nur schon ein winziger hit in meinem bekanntenkreis zu werden, aber das geht ja schon mal gewaltig in die hose. niemand will meine songs hoeren, mein gitarrenspiel langweilt, weil es nicht von eric clapton stammt, texte sind eh´ uninteressant, was interessiert ist der krach, den man dabei macht - laut ist schoen, leise ist lahm & weibisch, melodioese stuecke sind nur dann interessant, wenn man dazu saufen kann bis zum morgengrauen - ausserdem kann ich nicht singen & gitarre spielen schon gar nicht ......
soweit die vorurteile in meiner langjaehrigen umgebung. ich legte die gitarre im januar dieses jahres aus der hand, habe sie kaum seitdem angeruehrt, es tut sich nix bei mir, an texten mangelt es nicht, ich schreibe jede menge englische & deutsche - woran mag es liegen? die antwort kennt nur der wind.
bob dylan wird morgen siebzig jahre alt, 70! & er wird musikalisch immer besser, seine texte gehoeren sowieso zum besten, was das 20. jahrhundert an literatur hervorbrachte, & mir faellt musikalisch nix mehr ein! harte zeiten in bliescastle town, n´est-ce pas? here´s to you, mister dylan! lass es dir gutgehen, alter poet, du hast es besser, du hast deine dollarmillionen & deine traeume schon hinter dir, & du bist immer noch am suchen & suchen - mach weiter so, die welt geht am stock, nicht du, kuenstler brauchen kranke welten, schlechten wein & unsaubere girls.
wie war das noch mit dem songschreiben? also gut, soll sich die pause noch ein wenig hinziehen. see you in san diego, bob.
Phil Sutaio möchte Sie auf eine interessante Reise mitnehmen. In unregelmäßigen Abständen wird über Zustände & Umstände berichtet, zwar aus vollkommen individueller Sicht, wie es sich gehört, & manches Mal völlig verzweifelt & ungerecht, parteiisch &/oder freiheitssüchtig. Aber mit gewissenhafter & hartherziger Ehrlichkeit verknüpft, die über alle Zweifel erhaben sein will - sich dennoch nur in Spöttereien manifestiert. Auf gehts, zu den Sternen ......!
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